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Die Familien von Jungs sehen sich insbesondere der weiterführenden Schule einer Entwicklung oftmals hilflos ausgeliefert. Hier “geht es
um was”, der Junge soll sich möglichst anpassen und engagiert mitarbeiten, was dieser auch immer wieder bereitwillig zu unternehmen scheint und ehrlich bekundet, doch dann in der Gruppe wirken offenkundig plötzlich
völlig andere Mechanismen, der Zwang, sich in der Gruppe der Gleichaltrigen möglichst in einer respektheischenden Position zu etablieren, stellt eine so starke Unterströmung dar, dass alle guten Vorsätze vergessen
werden: Der Bub rauft sich laut mit anderen, versucht Grenzen auszutesten - und vor allem: zu überschreiten. Körperlicher Einsatz ist stets gefragt, so werden z.B. Ballspiele exzessiv auf dem Schulhof betrieben, aber
gerne auch im Gebäude weitergeführt. Und je restriktiver das System Schule, vorrangig an femininen, durchaus wünschenswert erscheinenden Verhaltens- und Kommunikationsformen ausgerichtet reagiert, desto mehr wandert
dieser Drang in den Untergrund. Verschwinden tut er nicht. Die Folgen sind klar: früher oder später kollidiert der Junge mit dem System Schule, dessen Sanktionsapparat die Eltern in ihrem weiter reichenden
Bewusstsein in vielen Fällen härter trifft, als den Betroffenen selbst. Und gerade diese Unbekümmertheit der Jungs bringt dann die Eltern selbst wieder halb um den Verstand und oft um ihr ganzes Verständnis. |